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Unsere Vision

Die Basis für unser Leben auf der Erde ist Kohlenstoff. Dieses faszinierende Element ist in einem wunderbaren Kreislauf eingebettet und ermöglicht durch seine Vielfalt unser Leben auf der Erde. Dieser Kreislauf ist aber durch die Tätigkeit des Menschen aus den Fugen geraten. Durch die Freisetzung von im Boden gebundenem Kohlenstoff – also durch die Verbrennung von fossil gespeichertem Energiequellen und durch humuszehrende Bewirtschaftung ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre in bedenkliche und seit menschengedenken noch nie dagewesene Höhen geschnellt. Seit dem Pariser Klimaschutzabkommen gibt es erstmals in der Geschichte ein weltweites Bekenntnis, dem Klimawandel entgegenzusteuern und den Ausstoß von fossilen Kohlenstoff in einem gewissen Zeitraum auf „Null“ zu reduzieren. Wie nahezu alle Klimaexperten bestätigen, wird dieser „Nullausstoß“ aber nicht ausreichen, wenn das 2 °C Ziel wirklich eingehalten werden soll – die Erde würde sich weiter erwärmen. Es müssen also Technologie gefunden werden, die den CO2-Gehalt der Atmosphäre reduzieren. Pflanzenkohle wird dabei eine Schlüsselrolle einnehmen!

Pflanzenkohle – DER Rohstoff

Die grüne Pflanze ist das einzige Lebewesen auf der Erde, welches CO2 aus der Luft filtern, und daraus organische Verbindungen aufbauen kann.

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Wenn diese organische Masse wieder verrottet oder verbrannt wird, dann wird der gesamte darin gespeicherte Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre freigesetzt. Wenn diese organische Masse allerdings unter Luftabschluss erhitzt wird, dann werden nutzbringende, energiereiche Gase produziert und gleichzeitig der darin enthaltene Kohlenstoff stabilisiert – es entsteht die begehrte Pflanzenkohle.

Die älteste und seit Urzeiten bekannteste Form der Pflanzenkohle ist Holzkohle, die früher in riesigen Meilern, mit Erde abgedeckt, hergestellt wurde. Dabei sind allerdings alle Gase ungehindert in die Atmosphäre entwichen – daher ist diese Form der Herstellung heute nicht mehr zeitgemäß und verantwortbar.

Das besondere an der Pflanzenkohle ist ihre biologische Stabilität – sie ist also im Boden praktisch nicht mehr abbaubar (zumindest über den Zeitraum von hunderten bis tausenden Jahren) und bekannt für ihre schwammige Struktur. Pflanzenkohle hat unzählige, mikroskopisch kleine Poren – darin können Nährstoffe gespeichert und Mikrobiologie angesiedelt werden. An der Oberfläche befinden sich eine Vielzahl von verschiedensten reaktiven Gruppen, die in der Lage sind, organische Stoffe festzuhalten – daher eignet sich Pflanzenkohle so besonders um Schadstoffe und mikrobielle Toxine zu binden. Je mehr man sich mit diesem wunderbaren Stoff beschäftigt, desto mehr entdeckt man an faszinierenden Wirkungen und Eigenschaften. Daher gibt es auch so viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, die bislang nur im Ansatz erforscht sind.

CO2 Senke

Wenn organische Masse (zB.: Holz) verbrannt wird, dann wird der gesamte enthaltene Kohlenstoff in Form von CO2 wieder freigesetzt. Beim Verkohlen werden hingegen rund 50% des ursprünglichen Kohlenstoffs stabilisiert und kann somit dem Kreislauf entzogen werden. Die anderen 50% können bei diesem Prozess genauso wie bei einer konventionellen Heizanlage als Wärmeenergie genutzt werden. Wir sind daher überzeugt, dass dieser Verkohlungsprozess, die sogenannte Pyrolyse, in Zukunft alle Heizsysteme ersetzen wird. Diese neue Form der Heizung – also das Pyrolyseverfahren – kann auch als „CO2-negative“ Heizung propagiert werden. Während die konventionelle Verbrennung von Hackschnitzel maximal „CO2-neutral“ sein kann, wird hier also tatsächlich Kohlenstoff aktiv gebunden.
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